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Die musikalische Improvisation nimmt in meinem Unterricht nicht nur bei Kindern einen großen Raum ein. Das Üben an einem Tasteninstrument verführt oft zu einem intellektuell-versachlichtem Lernen, der Blick geht in die Noten ohne das die Musik "zwischen den Zeilen" verstanden wird.
Bereits von der ersten Stunde an kann auch ein Anfänger Stücke erfinden, aus der Begrenzung mit wenigen Tonfolgen oder beispielsweise mit den schwarzen Tasten allein.
Die Instrumental-Improvisation ist ein wichtiges Moment in der abendländischen Musiktradition, Komponisten wie Bach (allen voran) und seinen Zeitgenossen, aber auch Chopin und Brahms und nicht weniger Liszt war das Improvisieren obligater Teil ihrer Zunft.
Doch das musikalische Improvisieren bleibt keinesfalls den Genies überlassen.
Daß spontane oder konzeptgebundene Spiel "aus dem Stehgreif" macht Spass, ist unmittelbar Klang und konzentriert das Gehör besser auf die musikalischen Geschehen. Die "Eingebung" direkt umzusetzen in Musik ohne Noten hilft, musikalische Vorgänge direkt erfahrbar zu machen.
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